Amerika: Alabama

Southern Comfort ist das womit sich viele Menschen in Alabama identifizieren, angefangen von der langexogenen Redeweise, bis hin zu dem etwas gemächlicheren Lebensstil. Im Vergleich zum Norden der USA sind die Südstaaten und besonders Alabama und Texas sehr begeistert von liberalen Waffengesetzen. Es wird oft mit dem Aspekt der Sicherheit argumentiert, doch ist diese wirklich gegeben, wenn Waffen frei zugänglich sind? Ich wage dies zu bezweifeln. Auch was den Rassismus betrifft, kann man relativ viel schlechtes von Alabama sagen. "Mischehen" werden weiter als negativ und unnatürlich angesehen, Afroamerikaner werden deutlich seltener eingestellt, wenn der Mitkonkurrent ein weißer ist. Auch was den religiösen Fanatismus betrifft ist Alabama Vorreiter, die kleine Gruppierungen werben mit rassistischen Slogans, die großen Zulauf finden. Besonders in der Baptist Church in Alabama wird der Schwarze Mann gerne mit einem Teufel verglichen und das dann analogisch auf Obama übertragen. Doch trotzdem hat Alabama auch positive Seiten. Die Menschen sind sehr offen und heißen einen willkommen. Das Tempo des Lebens ist angepasst und überanstrengt einen nicht, wenn man zum ersten Mal in den USA ist. Allgemein gibt es sehr viele schöne Naturbegebenheiten, wie die Golf Shores, den mächtigen Tennessee River und Berge, die zum Wandern und Campen einladen. Allgemein finde ich ist Alabama der Staat, in dem man den geringsten Kulturschock erlebt.

6.10.14 16:14

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